05 | 17 - Freude bereiten

Ja, dieser Bildtitel ist ein wenig böse - aber auch nicht so gemeint wie es klingt - im Gegenteil. Es wurde angekündigt, die Bundesstraße 73 wird straßenbaulich in Angriff genommen - und das böse Wort „Vollsperrung“ stand auch dort. Das wird nervig für alle die hier regelmäßig durch müssen, und das sind einige - immerhin ist das die Verbindung zwischen Hamburg und Cuxhaven, und allem was dazwischen liegt. Aber auch nervig für die Anlieger auf den offiziellen sowie den inoffiziellen Umleitungen. Aber auch deren Weg zur Arbeit oder nur zum Einkaufen sich mit diesen Umleitungen überschneidet. Nun gut, wir werden sehen. Momentan ist es nur eine Spur die gesperrt wurde. Heute allerdings war das ein wahnsinniger Kontrast zwischen den dunklen Regenwolken und den orangen Baufahrzeugen und Containern die schon aufgestellt worden sind. Dazu noch die Sonne im Rücken - Klasse. Und die Baustellenabsperrung hat für Ruhe und Sicherheit beim Fotografieren gesorgt - und für Freude dabei!

05 | 16 - Einzelkämpfer vol.2

Ich habe beschlossen diesen Baum von Zeit zu Zeit immer wieder zu besuchen und ihn so fotografisch zu begleiten. Die letzte Aufnahme ist 2 Monate alt. Damals stand er noch komplett ohne Blätter vor einer Struktur von Stämmen und Ästen der umgebenden Bäume. Heute sieht das schon anders aus, der Acker vor dem Wäldchen ist eingesäht und an den Bäumen entwickelt sich das Laubwerk. Trotzdem ist der weiße Stamm des Einzelkämpfers gut zu erkennen und begrüßt so die Reisenden auf der Bundesstraße Richtung Stade. Ich finde es ist eine deutlich freundliche Situation - ganz anders als die kalt und grafisch anmutende Situation Anfang März. Das können auch die grauen Wolken im Hintergrund nicht ändern, vor allem weil auf der anderen Seite der Himmel noch hell(grau) ist und so ein wenig Beleuchtung für den Protagonisten spendiert.

05 | 15 - Industrieleuchten

In meiner Heimat Ruhrgebiet gab es das Hochofen Abendrot. Dies hier ist ganz was anderes - aber genauso dramatisch. Am späten Nachmittag war ich an der Elbe bei Stadersand und wollte mal sehen ob ich das Schietwetter (Regen und Gewitter) fotografisch verwerten konnte. Aber eine Stunde lang war viel zu viel Schiet im Wetter. Aber dann klarte es von Süden auf als im Norden noch die Gewitterwand lag. Und da gab es dann diese Szenerie. Die Rauch- und Dampffahnen der Industrie sowie der Leuchtturm Stadersand wurden recht grell von der tiefstehenden Sonne beleuchtet - spektakulär anzusehen vor dem dunklen Gewitterhimmel. Das musste das Tagesfoto werden.

05 | 14 - Im Regen stehen

Es gibt so Tage, da hat der Fotograf gar keine andere Chance als nass zu werden … oder Blümchen auf der Fensterbank zu fotografieren. So sollte es aber nicht sein, also ging es raus. Und da war doch glatt ein Leidensgefährte der keine andere Chance hat als nass zu werden - mit sichtbaren Spuren. Da ging es dem Fotografen sogar noch recht gut. Wenigstens ist er nicht alleine. Diese Figur von Jonas Kötz im neuen Schölischer Kreisel habe ich damit zum dritten Mal in diese Sammlung aufgenommen. Aber heute konnte ich nicht daran vorbeifahren - einfach zu herrlich anzuschauen. … und Blümchen sind auch mit auf dem Bild!

05 | 13 - Der Schaden

Heute bin ich auf einen Fotowalk durch einen Teil von Ottenbeck. Ich finde es immer wieder neu faszinierend, was hier in den letzten Jahrzehnten aus der alten Stader Kaserne entstanden ist. Auch heute habe ich wieder einige interessante Ecken entdeckt - die meisten und wieder erkennbaren finden sich im Beifang und vielleicht noch in einer Serie. Dieses hier ist nicht typisch oder erkennbar für Ottenbeck, es sind einfach nur ein paar Flächen und Kanten - wenn da nicht der „Schaden“ wäre … Ausserdem hat schon mancher diese Flächen und Kanten gesehen, zumindest auf dem „normalen“ Weg in den Ortsteil - durch den ehemaligen Haupteingang. Ach ja, der „Schaden“ war schon vorher da - nach der guten Regel für alle Fotografen: „nur gucken - nicht anfassen“ … ach neh, das ist was anderes.

05 | 12 - Wäldchen auf Distanz

Ich mag ja diese Wäldchen die hier überall in der Gegend zu finden sind. Nein, ich meine jetzt nicht die großen Forste mit ihren dunklen Abschnitten, großen Buchenbeständen usw., sondern die kleine abgeschlossenen Einheiten. Aber leider sind diese Wäldchen extrem schüchtern. Oft liegen sie an Orten die nicht gut zu erreichen, weit weg von den Straßen und Wegen. Es ist fast so, als wolle man Wildtiere fotografieren. Man braucht sich zwar nicht tarnen oder gegen den Wind anschleichen, auch stundenlanges Ansitzen ändert nichts an den Chancen - aber auch hier gilt: Länge läuft (aber das ist schon wieder ein anderes Thema). Auf jeden Fall sind 35 mm denkbar schlecht geeignet. So auch heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit hatten wir wieder dieses leicht undefiniert Licht. Der graue Himmel hat die Ackerfurchen (mit viel Feuchtigkeit aus der letzten Nacht) leuchten lassen. Dunkel und fruchtbar ist der Boden sowieso, also ein toller Kontrast. Aber ich hatte keine Lust mit ungeeigneten Schuhen durch dieses Feld zu stapfen - dunkler feuchter Boden - also mussten die 35 mm reichen. Aber ich fahre nochmal hin, wenn ich schon mein Tagesfoto habe, und dann wird das Wäldchen mit viel Brennweite „abgeschossen“! -`tschuldigung.`

05 | 11 - Leitwerk

Stade ist Flugzeugstadt. Das glaubt man nicht, aber Stade gehört mit zur Flugzeugfamilie der Airbus. Besonders die Herstellung von Carbon Teilen im Flugzeugbau ist eine Spezialität des Stader Werkes und hier insbesondere die Fertigung der kompletten Leitwerke für diverse Modelle. Dafür steht an der südlichen Zufahrt zur Stadt, gleich neben der Autobahn ein Original Leitwerk als markantes Kennzeichen. Man kann es gut erreichen ohne zum Teil der Verkehrsnachrichten zu werden, also habe ich dem Leitwerk heute Nachmittag einen Besuch abgestattet. Und ich wurde für diese Idee mit einem tollen Himmel plus schickem Licht belohnt. Es sind einige Aufnahmen entstanden, mir gefallen auch die eher abstrakten Blickwinkel, aber ich habe mir die Ansicht ausgesucht - weil hier sieht man den Zusammenhang zwischen dem Design und dem natürlichen Lebensraum dieses Bauteils.

05 | 10 - Feldkante

Ein kleiner Rundgang ums Feld am späten Nachmittag. Der Himmel war sehr sehenswert und mich haben die unterschiedlichen Texturen der Felder haben mich interessiert - einmal das frische kurze Grün und dann noch die Ackerfurchen des frisch gepflügten Ackers.

05 | 09 - Schachblume Lila Porträt

In der Zeitung wurde darüber berichtet, auch von Fotokollegen habe ich schon aktuelle Aufnahmen gesehen, die Schachblumen blühen momentan. Natürlich meine ich die wilden frei wachsenden. Nicht die aus den Tüten selbst gezogenen. Also sind wir heute bei schwül-warmen Wetter raus um uns die Pflanzen zu erlaufen. Vor Jahren war ich schon dort, die Örtlichkeit ist entweder zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen, wir sind gelaufen. Genau konnte ich mich an das Feld nicht mehr erinnern, aber wir haben sie gefunden. Es sieht toll aus, diese vielen Blüten zu sehen. Zumeist in der lila-farbenen Version bei der man das Schachbrett ähnliche Fleckenmuster erkennen kann. Aber auch weiße Varianten waren dabei. Ich konnte einige porträtieren und habe mich für diese Version hier entschieden - eben weil das Muster so schön offensichtlich ist. Die weiße Version findet sich im Beifang - und gefällt mir mindestens genauso gut.

05 | 08 - Hanse Kanal

Samstag - Einkaufen - Stade - Fischmarkt - Fotozeit. Also die gleich Geschichte wie so oft bei dieser Gelegenheit. Heute ist mir dabei eingefallen, dass ich es schon lange wollte, aber bisher irgendwie nie richtig gemacht habe, nämlich die schönen Kanaldeckel mit dem Stader Stadtwappen zu fotografieren. Und zwar das richtig „offizielle“ Stadtwappen. Nicht nur der Schlüssel im Schild, nein auch die beiden Löwen die ihn halten. Diesen gesehen mit Blick auf den Fischmarkt - ich darf das Ende des Einkaufs ja nicht verpassen. Ausserdem war es mir zu blöd einfach von oben draufzuhalten, was natürlich auch nicht schlecht ist … Also, hier das offizielle Kanal-Deckel-Bild.

05 | 07 - Blütenwolken

So ein Feierabend im Sessel kann inspirierend sein. Vor allem wenn draußen gerade sonnig-wolkiges Wetter ist. Schon länger habe ich beim Anblick unseres Kirschbaumes im Garten die Assoziation mit den Schönwetterwolken am Himmel. Und heute passte das wunderbar. Dazu noch das Sonnenlicht darauf. Also raus um mal wieder den Kirschbaum als Model zu nutzen. Nur wie die Blütenwolken darstellen. Da war es gut, dass auch recht windig war. Also das Stativ rausgeholt und mit längeren Belichtungszeiten gespielt. Das hat einige Versuche gebraucht, aber mit diesem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Blütenweiße Wolken unten wie oben.

05 | 06 - Schönwetter Siedlung

Nennt man so etwas „Zwischenhoch“ - keine Ahnung was wir heute meteorologisch hatten - aber gefühlt war das unbedingt eines. Das hier ist der Blick Richtung NordWesten … also toller blauer Himmel mit durchziehenden weißen Wolken. Da musste ich unbedingt eine Langzeitbelichtung von machen die nicht nur grau in grau ergibt. Und es ist auch gut, dass dies keine 360° Aufnahme ist, denn aus der anderen Richtung kam es wieder dick dunkelgrau. Deshalb ist „zwischen“ absolut korrekt. Ausserdem hat mich mal wieder der braune, frisch gemachte Acker gefallen - unter dem Himmel. Und am Rand eine nette Siedlung. Wunderbar.

05 | 05 - Die Narzisse

Heute habe ich einige Male am Fenster meines Arbeitszimmers gestanden und dem Regen zugeschaut. Und jedes Mal hat mich diese Narzisse gefesselt, wie sie sich gut vor dem dunklen Hintergrund des Stammes abgehoben hat, leuchtend gelb, egal wie dunkel es drumrum bei dem Wetter war. Also gab es am Nachmittag erst einmal nur das Ziel sie zu fotografieren - beim dem Wetter hatte ich heute sowieso wenig Lust noch großartige Unternehmungen zur Motivsuche zu machen. Und ich meine das „Leuchten“ der Blüte kommt gut raus.

05 | 03 - Licht im Dunkel

Heute hat uns Eugen besucht. Nö kein Freund, nicht wirklich. Obwohl - doch ich möchte ihn als Fotofreund bezeichnen, zumindest heute. Also, mal ohne Flachs - Eugen ist das aktuelle Sturmtief das uns heute Nachmittag im 10 Minuten Wechsel kurze Sonnenzeiten und lange Regenzeiten gebracht hat. Sturm bzw. starker Wind war aber die ganze Zeit. Also bin ich nach Feierabend raus in die Schwingewiesen. An einen Ort an den ich auch mit dem Auto hinkann, da will ich ehrlich sein (und ich habe auch zwei Regenpausen einlegen müssen, denn es kam richtig dicke). Aber - ich konnte das auch gut in Fotos festhalten, so auch auf diesem. Klar, man kann die dunklen Wolken nahezu greifen. Aber auch ein wenig blauer Himmel ist zu erkennen - und ein heller Streifen der von der Sonne beleuchtet ist. Das war wirklich denkwürdig und ich bin mal wieder froh aus einer Idee Taten gemacht zu haben!

05 | 03 - Am Ende des Ganges

Das war mal vor Jahrzehnten ein Witz meines Erdkundelehrers. So richtig kriege ich den nicht mehr hin … aber er fällt mir bruchstückhaft immer ein, wenn ich so einen Weg/Gang entlang schaue. Vor dem Einkaufen heute habe ich noch eine Runde durch die angrenzende Siedlung gemacht. Es war regnerisch und trüb, genau die richtige Stimmung eher etwas trübe Motive zu suchen. Dieser Gang zu den Eingängen der Reihenhäuser hat so etwas. Wobei ich auch nicht weiß warum, denn unfreundlich sieht es nicht aus, vielleicht etwas nüchtern. Ausserdem gibt es „am Ende des Ganges“ ein Licht wenn es dunkel wird. Und diese Regelmässigkeit der Ziegelvorsprünge und Regenrinnen hat auch etwas beruhigendes. Auf jeden Fall war ich zufrieden ein Motiv gefunden zu haben, was der Stimmung recht nahe kam.

05 | 02 - Waldkapelle

Diese Kapelle habe ich erst letztens entdeckt obwohl ich da schon x-mal vorbei gefahren. Sowohl schnell mit dem Auto als auch deutlich langsamer mit dem Rad. Und wo habe ich sie gesehen - im Netz - wie blöd. Aber immerhin gefunden, und darum geht es ja! Diese versteckt (!) daliegende Kapelle steht am Waldfriedhof in Groß Sterneberg und ist natürlich ziemlich attraktiv - fotografisch. Und so habe ich mich heute aufgemacht um sie mal mit dem frischen Buchenlaub zu fotografieren. Und ich glaube das sieht man sogar so in SW leuchten. Sehr schön. Bestimmt nicht die letzte Aufnahme die ich hier gemacht habe - immerhin habe ich sie ja jetzt „gefunden“! Danke für den Hinweis!

05 | 01 - Stade 1000

Es ist ja schon ein paar Jahr her, dass Stade den 1000. Geburtstag gefeiert hat. Genau gesagt sind das 27 Jahre. Viel Zeit ist seitdem vergangen aber ein paar Einrichtungen oder Bauten die zu diesem Anlass entstanden sind existieren immer noch. Daran konnten weder eine Spinne, der Zahn der Zeit oder andere Massnahmen bisher etwas machen. In diesem Fall geht es um ein kleines Denkmal vis-a-vis vom Schwedenspeicher, auf der anderen Seite des Hafenbeckens. Dort haben private Spender das Bronzemodel einer Kogge aus der Hansezeit finanziert die hier aufgestellt ist. Und damit man das auch erkennt, sind viele Ziegel des Sockels mit eingeprägten Namen der Spender versehen. Für mich sowohl ein tolles Zeugnis für die 1000+ jährige Geschichte der Stadt, ihrer Bedeutung für diese Region und die Bereitschaft von Leute sich für eine Sache einzsetzen. Für das Tagesfoto habe ich diese Ansicht gewählt. Eine andere ist im Beifang und den Rest findet sich auf den üblichen Postkarten.

04 | 30 - Regenwald

Nö, heute hat es nicht mehr geregnet, und ich weiß auch nicht, wie es hier vor dem gestrigen Regen ausgesehen hat, aber ich fühlte mich an diese Szenen erinnert. Ein Wald am Rande unseres Ortes, verhältnismäßig wild und nun mit den Füßen im Wasser. Darauf war ich nicht vorbereitet, und da ich keine Lust hatte mir in dem Umfeld noch die Schuhe durchzunässen habe ich ein paar „sichere“ Aufnahmen gemacht. Das Licht- und Schattenspiel zwischen den Bäumen und in den Wasserflächen dazwischen war schon toll anzuschauen. Dazu das frische Grün am Boden und an den Zweigen. Hach - Frühling wird’s. Da muss ich unbedingt nochmal hin, dann aber mit Gummistiefeln und mit Chance auf Dunst oder Nebel - wäre genial.

04 | 29 - Regentropfenkette

Endlich mal wieder Regen! Und das ist sogar ernst gemeint. Die Landwirtschaft im Allgemeinen und unser Garten im Besonderen haben ihn dringend nötig. Und da ich gestern den Rasen gedüngt habe freue ich mich umso mehr. Und dann war es natürlich eine Aufgabe den Regen zu fotografieren. Dazu muss man erwähnen, dass wir den idealen Gartenregen hatten/haben. Keine Sturzbäche sondern richtig schöner beständiger „Landregen“. Und er ist gar nicht so einfach im Bild fest zu halten. Und einfach nur die nasse Straße war mir zu wenig „Regen“. Also habe ich den Dachablauf vom Gartenhaus genommen und ein wenig mit den Verschlußzeiten gespielt. Und da mir die Tropfen wesentlich besser gefallen haben als die Holzwand dahinter, habe ich es mit offener Blende versucht. Heraus gekommen ist ein eher abstraktes Foto, das aber seinen Zweck erfüllt - Regen darstellen - und zu dem ganz reizvoll ist. Eine Variante mit längerer Verschlußzeit ist im Beifang.

04 | 28 - Reflektionen

Auch heute hatte ich wieder in der Stadt zu tun, diesmal lag es nahe am Hafen zu parken. Da ich noch ein wenig bis zu meinem Termin hatte, habe ich die Zeit genutzt um ein paar neue Motive im Hafen zu finden. Und das helle Frühlingslicht hat schöne Spiegelungen und Reflektionen auf dem Bootslack und dem Wasser erzeugt. Also bin ich da auf dem Steg rumgehampelt - immer mit der Sorge „den Schritt zu viel“ zu machen. Aber alles hat geklappt und alles ist trocken geblieben. Es ist aber erstaunlich wie unbeholfen man wird, wenn man nur durch den Sucher blickt. Also immer schön ruhig bleiben und einen festen Stand suchen. Auf jeden Fall bin ich mit der Ausbeute zufrieden.


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