09 | 06 - Morgenstimmung

Heute bin ich wieder zum Bergwerk gefahren. Das schöne daran ist, die Fahrt geht, wenn man es will, über die Sandwege der Feldmark. Und heute wollte ich. Auf der Landstraße sieht man die Nebelbänke zwar, aber ohne die interessanten Motive damit. Also runter von der Landstraße und einen kleinen Umweg über die Sandpisten der Landwirte. Und dann war die Stimmung da. Nebelbänke links und rechts. Leider auf Entfernungen die mit meinem 35 er schlecht abzubilden waren. Aber für eine Stimmung reicht es allemal. Dann ging die Sonne auf. Also ran an den Rand, die Strohrollen auf dem Getreidefeld fand ich reizvoll, der feine Wolkenzug über der aufgehenden Sonne umso mehr. Leider standen direkt vor der Sonne die Bäume - deshalb ist der „Feuerball“ nur zu ahnen - ja der „brennende“ Baum ist es. Ich fand dann auch diese dunkle Bearbeitung ganz reizvoll. Wennschon schwarzweiß dann auch richtig. Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber schon. Wenn ich mich nicht so mit den Nebelfotos vorher aufgehalten hätte (siehe Beifang) dann wäre ich 5 min früher 100 m weiter gewesen und die Sonnenscheibe wäre genau in der nächsten Baumlücke gewesen. Aber wie heisst es so schön … genau - Fahrradkette.

08 | 23 - Kulturlandschaft

Zurück in der Heimat, auf der Suche nach dem Bild des Tages. Das Wetter ist schön, ein sonniger Himmel - was liegt da näher als das Schöne des Landes darzustellen. Ein Blick über weite Felder und fruchtbare Böden … Moment, das passt jetzt nicht zum Bild. Der Ort im Grunde schon, nur das Bild zeigt was momentan „Erträge“ bringt - Mais aller Orten. Das Getreide ist so gut wie eingeholt, man sieht nur noch Stoppelfelder - bis auf diese grünen Gitterwände. An anderer Stelle habe ich schon der Monotonie deutscher Vorgärten und Gartenzäune gehuldigt. Hier ist eine gewachsene Wand mit nicht geringerer Schönheit zu bewundern. Ich verstehe natürlich die Gründe Mai anzubauen, trotzdem ist es optisch sehr langweilig zwischen Mauern aus Maisstrünken zu fahren. Aber auch hier lässt sich einiges fotografisch machen denke ich. In dieser Situation hat mich der Kontrast zwischen den gemähten Wiese und dem klaren Himmel mit dem regelmässigen Muster der Maispflanzen interessiert. Und mit dem nötigen Abstand betrachtet ergibt sich dann doch ein ganz ästhetisches Bild.

08 | 15 - Wolkenbrücke

Heute haben wir eine Radtour an die Elbe gemacht. Vorbei an Abbenfleth zur Festung Grauerort und durch die Moorwiesen von Assel zurück zum Hohenwedel. Eine schöne Runde auf der ich gemerkt habe, dass in den letzten Monaten der Fahrrad Sattel wieder zum Fremdkörper geworden ist … aber das lässt und wird sich jetzt wieder ändern! Beim kleinen Stop am Sperrwerk in Abbenfleth war Zeit für einige optische Studien des Sperrwerks und der unmittelbaren Umgebung. Das Wetter war toll und mit der „langweiligen“ Sonne am frühen Nachmittag lassen sich trotzdem wunderbare Lichtsituationen finden. Nicht nur, aber vor allem in Schwarzweiß. So haben mich hier die metallischen Reflektionen sowie der interessante Schattenwurf in Verbindung der federartigen Wolken sehr interessiert.

08 | 12 - Himmelsleiter

Auf den ersten Blick ist das heutige Tagesmotiv dem gestrigen sehr ähnlich. Im Vordergrund eine geometrische Struktur und im Rest des Bildes - Wolken. Aber natürlich sehen wir hier etwas ganz anderes. Heute war ich bei bestem Sommerwetter bei Amanda zu Besuch, so heisst die Windmühle ein paar Kilometer von uns. Es ist merkwürdig, schon oft bin ich um diese Bauwerke gegangen, auf der einen Seite historische Baudenkmäler aus einer vergangenen Zeit, auf der anderen Seite technisch und optisch interessante Skulpturen, die sich leider immer sehr schwierig erschliessen. Oft und gerade diese Galerieholländer sind die interessanten Elemente - die Flügel - viel zu weit weg vom Standpunkt des Fotografen. Da wird es schwierig die Ideen aus dem Kopf auf den Sensor zu bringen. Nun, heute habe ich ich für diese Ansicht entschieden. Vielleicht gerade weil sie ein wenig Gemeinsamkeit mit der gestrigen hat. Aber, sie zeigt für mich auch viel vom heutigen Wetter, erkennt man doch den strahlenden Himmel mit den Schönwetter-Wolken. Andere Möglichkeiten - wie immer - im Beifang.

08 | 11 - Sommertag

Ja, das war heute ein schöner Tag - so muss das sein. Wir haben ja jetzt unsere neue Hängematte im Einsatz. Und das ist der bequemste Platz zum „in die Wolken gucken“ den ich kenne. Die Matte schlägt jeden Liegestuhl, Standplatz im Sand und was weiß ich. Warum haben wir erst jetzt so etwas im Garten. Und kurz vor’m wegnicken kommen auch noch gute Ideen. Ein Wolkenfoto als Tagesmotiv. Na klar, nur blöd, dass man dafür nochmal aus der Matte raus muss um die Kamera zu holen. Damit habe ich dann so manches Foto von den tollsten Wolkenformationen gemacht. Aber als Tagesmotiv wollte ich mehr. Man soll doch bitte erkennen, WO die Aufnahme entstanden ist. Also muss ein prägnantes Teil der Hängematte mit drauf. Und damit kam dann sogar etwas Stress auf - naja nicht wirklich. Aber warum müssen die schönen Wolken immer die falsche Zugrichtung haben. Nun - dann muss man halt länger warten - es gibt Schlimmeres. Und diese Aufnahme ist es dann geworden. Kleine Lektion in Tiefenschärfe noch dazu: nein - Wolken UND Hängematte vor der Nase geht beides NICHT scharf.

08 | 06 - Gewitterstimmung

Ha, manchmal muss man einfach das richtige Timing haben. Heute bin ich nach Feierabend noch nach Stade rein um ein paar Dinge einzukaufen. Und das anziehende Wetter sah gar nicht gut aus - weder in der Regenapp noch real. Also habe ich im City Parkhaus gekauft um schnell hin und zurück zu kommen. Und - was soll ich sagen - der Plan ist aufgegangen. Ich hatte danach sogar noch Zeit in Ruhe auf das oberste Parkdeck zu gehen um das anziehende Gewitter zu beobachten und zu fotografieren. Dabei habe ich diese Lichtstimmung eingefangen. Auf den metallischen Elementen des Daches spiegelt sich noch das Licht das vor der Front noch einen Rest beleuchtete. Und am Horizont ist schon wieder alles etwas heller. Vor dem ersten Tropfen war ich wieder im Auto und dann unten auf der Straße ging die Welt schon buchstäblich unter. Die Bodenfreiheit des Autos kam mir gerade recht. Aber mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden - und das ohne einen Tropfen abzubekommen. Das passierte dann im Anschluß auf den 10m auf dem Parkplatz vom Biomarkt …

08 | 03 - Himmel über Stade

Das war heute ein ganz normaler Arbeitstag im Büro - endlich mal wieder, viel zu selten. Und deshalb auch ein ganz normaler Weg nach Hause über eine gut bekannte Strecke. Trotzdem haben mich diese Wolken von Anfang an beschäftigt. Eigentlich wollte ich noch etwas Interessantes für den Vordergrund finden. Aber dann war es klar, der Hauptdarsteller wird heute der Himmel. Ohne markante Bäume, Windkraftanlagen, Gräser, besondere Felder etc. Und das schöne war, obwohl es so dramatisch aussah, hat es bis zum Abend nicht geregnet - keinen Tropfen. Da passt doch alles.

08 | 02 - Windkraft

Heute nun ein neuer Versuch die Kraft des Windes darzustellen. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bin ich mal wieder am Windpark vorbeigekommen. Un das Wetter war genial. Ja - sonnig zwischen den Wolkenfetzen, aber eben auch mit einem bunten Wolkenbild. Dazu ein deutlicher Wind. Also musste ich mal wieder Fotos von bewegten Windkrafträdern versuchen. Das habe ich schon diverse Male gemacht, aber es ist nicht einfach das richtige Maß zwischen sichtbarer Drehung und - weg - hin zu bekommen. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Bewegung ist deutlich zu sehen, aber die Flügel sind noch sichtbar - inkl. den roten Streifen. Und die Belichtung ist gar nicht so lang, gerade mal eine 1/4 Sekunden. Das führt auch dazu, dass die Wolken in ihren Strukturen noch klar erkennbar sind. Ich hatte dann noch Hoffnung, dass sich vielleicht bei einer mehr-minütigen Belichtung die Drehung der Flügel „aufsummieren“ würde, aber es ist halt mehr Luft als Flügel auf dem Foto. Die Ergebnisse gibt es dann im Beifang. Ach ja, und das Licht war natürlich genial.

08 | 02 - Windkraft

Heute nun ein neuer Versuch die Kraft des Windes darzustellen. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bin ich mal wieder am Windpark vorbeigekommen. Un das Wetter war genial. Ja - sonnig zwischen den Wolkenfetzen, aber eben auch mit einem bunten Wolkenbild. Dazu ein deutlicher Wind. Also musste ich mal wieder Fotos von bewegten Windkrafträdern versuchen. Das habe ich schon diverse Male gemacht, aber es ist nicht einfach das richtige Maß zwischen sichtbarer Drehung und - weg - hin zu bekommen. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Bewegung ist deutlich zu sehen, aber die Flügel sind noch sichtbar - inkl. den roten Streifen. Und die Belichtung ist gar nicht so lang, gerade mal eine 1/4 Sekunden. Das führt auch dazu, dass die Wolken in ihren Strukturen noch klar erkennbar sind. Ich hatte dann noch Hoffnung, dass sich vielleicht bei einer mehr-minütigen Belichtung die Drehung der Flügel „aufsummieren“ würde, aber es ist halt mehr Luft als Flügel auf dem Foto. Die Ergebnisse gibt es dann im Beifang. Ach ja, und das Licht war natürlich genial.

07 | 29 - Windig

Es hat heute ganz schon geblasen da draußen. Nicht ständig sondern in Böen, nicht extrem aber ordentlich. Und so bin ich auf die Idee gekommen den Wind als Motiv zu nehmen. Nur wie. Bei langgezogenen Wolken ist das ja nur eine Frage der Belichtungszeit, hat also keine absolute Aussage. Aber wenn man sich bei diesem Wetter mal die Bäume anschaut, dann sieht man dort den Wind. Und nein - ich meine natürlich nicht die Version bei der Bäume entwurzelt werden oder sich zumindest extrem bewegen - sondern den kräftigen Wind der die Blätter und kleineren Äste ordentlich durchschüttelt. Also habe ich mich aufgemacht um die richtigen Bäume und Wolken und Wind zu finden. Allerdings wollte ich auch nicht ein Foto aufnehmen auf dem gar keine Stabilität zu sehen ist (so wie im Beifang) sondern es sollte schon eine Ahnung geben was und wieviel los war. Ich glaube das ist mir bei dieser Aufnahme ganz gut gelungen.

07 | 26 - Ostewetter

Das passte doch ganz gut. Wir hatten mal wieder Lust auf das Eis aus der Eisschmiede in Burweg. Mmh, das ist lecker und man sitzt unkompliziert draußen auf der Wiese mit reichlich Abstand. Dabei war das Wetter sensationell. Dort in Burweg war wirklich toller Sonnenschein - Eiswetter halt. Aber ein wenig weiter in Richtung Oste sah das deutlich aus. Die Wolkentürme kletterten in die Höhe und wurden dunkler. Also nach dem Auto schnell los und zur Oste. Schon unterwegs sind wir auf 50 m von bestem Sonnenschein in einen kräftiger Schauer gefahren. Leider mitten im Ort und mir stand der Sinn nach Landschaft. Die habe ich dann ein wenig weiter an der Oste gefunden. Super diese Wolkenwände im Norden und die App zeigt auch satten Regen über Hemmoor an. Die paar Tröpfchen auf dieser Seite haben dann nicht gezählt. Ich war ganz froh, dass ich keine Graufilter dabei hatte (oder eigentlich doch nicht?), denn dabei wird man schneller nass als man laufen kann … Egal, so gefällt es mir auch gut.

07 | 16 - Kaffeeklappe

Heute haben wir das Wochenende an der Elbe eingeläutet. Es war ein herrlich Sommer-Nachmittag. Direkt aus dem Auto heraus sehr warm, aber der wehte angenehm auf dem Deich - so konnten wir das gut aushalten. Und wenn das Wetter, die Laune und Stimmung so gut sind - dann kann man die Zeit auch für ein paar Langzeitbelichtungen nutzen. Die lohnen sich an der Elbe eigentlich immer. Dabei haben mich heute gar nicht mal die Wolken interessiert, die waren sowieso nicht spektakulär unterwegs, aber sobald das Wasser erst einmal hübsch glatt ist wird das Bild gleich ruhiger und das Auge landet auf ganz anderen Dingen. Die Kaffeeklappe bei Twielenfleth ist ein Hotspot - nein nicht Corona - aber Kaffee und Alster … besonders bei den Radfahrern die an der Elbe unterwegs sind. Und für eine kleine Stärkung mit Kuchen oder Bockwurst ist ja immer die rechte Zeit. Langzeitbelichtungen mit schwimmenden Objekten sind ja immer sehr spannend - wo kann man die Bewegungsunschärfe später erkennen. Nun, klar schwimmt die Klappe un dist dadurch leicht unscharf. Aber es gibt mindestens einen Gast der den Blick auf die Elbe geniesst. Ein anderer ist da durchaus agiler … kleine Geschichten an der Wasserkante halt.

07 | 15 - Sommertagende

Es war ein schöner relativ typischer Sommertag. Die ganze Zeit ist der Raum Stade von Niederschlägen verschont geblieben, es ist mal wieder alles um uns herum gezogen. Zum Nachmittag hin hätte das anders werden können. Zumindest auf dem Regenradar war einiges zu sehen und ich habe einfach mal darauf gesetzt, dass uns eine Front erwischt. Daher bin ich in die Schwingewiesen, habe mich aufgebaut und gewartet. Nun - ich bin trocken geblieben und es waren auch nicht wirklich Regenwolken zu sehen. An dieser Lichtstimmung in diesem Bild hat mich das Licht interessiert, das zwischen den (real vielleicht nicht so dunklen) Wolken durchgebrochen ist und immer wieder die Wiese vor den Bäumen beleuchtet hat. Und in der Tat war zwischen den Bäumen Dunst zu sehen. Keine Ahnung ob das Feuchtigkeit war, denn manchmal kann man in diesen Tagen schon den Pollenflug sehen. Auf jeden Fall waren von meinem Standort aus die 35 mm Brennweite viel zu kurz. Für nähere Aufnahmen muss ich mich umbedingt mit den Landwirten dort anfreunden um auf ihre Wiesen gehen zu können - was ich ohne Erlaubnis nicht mache. Die etwas heiterer wirkenden Sommerbilder sind dann im Beifang.

07 | 06 - Sommergetreide

Heute war mal wieder „business as usual“ angesagt. Also nach Feierabend ab ins Auto um die Einkäufe zu erledigen, danach kochen. Da war kaum Platz für einen zusätzlichen Fotoausflug. Vor allem weil heute Abend ja noch das Halbfinale der EM stattfindet. Also muß das Tagesmotiv auf dem Weg gefunden werden. Und da traf es sich gut, dass die Zufahrt zum Supermarkt an dieses Getreidefeld grenzt, das ist auch noch etwas höher gelegen als die Zufahrt, man hat den Eindruck man fährt an einer Getreidewand vorbei. Sehr schön. Also anschliessend los an den Rand um das richtige Motiv zu finden. Dazu kam noch, dass sich gerade in dem Moment das Wetter und die Wolkenlage geändert hat. Kurz Zeit später sah es nur noch grau in grau aus (ja selbst bei Schwarzweiß Aufnahmen macht das einen Unterschied!) Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden. Ich bilde mir ein das Sommerlicht im Feld zu sehen … und die Wolken sind auch nicht störend.

07 | 02 - Schwingepappeln

Heute dachte ich es wäre mal nett, in den Schwingewiesen eine etwas andere Perspektive zu suchen und aufzunehmen. Also bin ich vom Fred-Watzlawik Weg abgebogen und bin etwas QuerFELDein gefahren. Dabei war ich mir nicht sicher, ob das einfach nur ein wenig Regensumpfig war, oder die Reste der letzten Düngeaktion … wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall bin ich den Pappeln die den Bögen der Schwinge folgen relativ nahe gekommen. Und das war ja die Idee. Die Schwinge selber ist dabei nicht zu sehen. Und die Sonne und die Wolken haben mitgeholfen.

06 | 25 - Sunder Spiegel

Heute gab es etwas in Oldendorf zu sehen. Unser Fotokollege hat dort im Rahmen des Kultursommers eine Open Air Ausstellung gegeben. Gut war’s. Ich war zu Beginn der Ausstellung da, das Interesse war da aber noch waren keine Menschenmengen da. Gut geeignet um selbst in Pandemie Zeiten in aller Ruhe Bilder zu schauen und Gespräche zu führen. Danach habe ich auf dem Weg nach Hause einen Stop bie den Sunder Seen gemacht. Und - wie es der Zufall wollte, hatte ich auch meine Graufilter dabei. Also habe ich einen schönen Wasserspiegel gestaltet, die Wolken ziehen lassen und das hat der Sonne so gut gefallen, dass sie die Bäume am Ufer hübsch beleuchtet hat. Besser kann das Wochenende nicht eingeläutet werden. Es war schön. Und - ich musste diese Eindrücke auch nicht besonders teilen. Es waren nur wenige Leute dort - auch das war gut.

06 | 20 - Rollenernte

Die Bauern dieser Gegend sind momentan mit großer Energie dabei, Heu zu machen. Also die Wiesen zu mähen und in die Scheunen zu fahren. Wen wundert’s - bei diesem Wetter. Gestern sind wir auf dem Weg zur A26 in Horneburg an diesem Feld vorbeigekommen auf dem noch viele der zu großen Rollen geformten Ernteerträge lagen. Ich habe mir ja keine großen Hoffnungen gemacht, dass die heute auch noch da liegen würden. Aber falsch gedacht - sie waren noch da. Und da schöne Wolken am Himmel zogen, habe ich mich zu dieser Langzeitbelichtung entschieden.

06 | 18 - Wolkenfinger

Das war heute wieder ein Wetterchen … sehr warm und dazu eine relativ feuchte Luft. Das Stadtgebiet Hamburg hat dann gegen späteren Nachmittag seine eigenen (Gewitterwolken) erzeugt. So sah es zumindest aus. Und ein Blick auf das Regenradar hat das auch bestätigt. Also bin ich mit dem Rad in die Schwingewiesen gefahren um die Wolkentürme im Osten festzuhalten. Inmitten der Wiesen an der Schwinge. Das war schon ein Schauspiel. Obwohl - so richtig angenehm war es auch wieder nicht - wie gesagt, es war warm und der Schatten weit.

06 | 12 - Ölspur

In der Tat fotografiere ich Schilder im Alltag sehr gerne. Aber sie werden für mich nur zum Motiv, wenn sie in irgendeiner Form mit der Umgebung „agieren“. Also kein Schild nur des Schildes wegen … An dieser Stelle bin ich in den letzten Tage öfter vorbei gekommen. Und irgendwann hat dann die Verbindung gepasst. Nun wäre ein Maisfeld an dieser Stelle noch passender gewesen, aber der Bauer hat sich nun mal für einen Fruchtwechsel entschieden (und das ist ja auch richtig so!). Trotzdem diese Verbindung zwischen dem Öl und dem nachwachsenden Energieträger finde ich gut - eine Spur von Öl halt. Und dazu heute Nachmittag noch die Sonne mit einem tollen Himmel - dann bin ich nach der Fahrt zum Einkaufen schnell nochmal mit dem Rad hingefahren … noch ein Energieträger …

06 | 02 - Vielfalt

Wer momentan mit offenen Augen durch die Gegend fährt/läuft wird einige von diesen Regenbogen Fahnen sehen - so auch vor unserem Baumarkt. Dort fällt das auch auf, weil die Hälfte der „langweiligen“ Markenfahnen durch diese ersetzt sind. Hintergrund ist natürlich der Hinweis auf den Pride Monat Juni. Fotografisch war das gerade heute ein tolles Motiv mit der Sonne hinter der Fahne vor dem blauen Himmel mit den Schönwetterwolken. Und selbst in der Schwarzweiß Umwandlung kommen die Helligkeitsunterschiede sehr gut durch. Eben ein Regenbogen in 2 Farben (und allen Grautönen dazwischen).


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