02 | 17 - Schnee vorm Fenster

Heute habe ich mich im Gewerbegebiet auf die Motivsuche begeben. Allerdings war das nicht so ergiebig wie ich es mir erhofft habe, das lag vor allem auch daran, dass überall noch gearbeitet wurde und ich nicht so gerne da zwischendurch laufen wollte. Also blieben nur die Blicke durch die Zäune von der Straße aus. Ein paar interessante Dinge haben sich aber finden lassen, zum Beispiel noch ein wenig Schnee vor einem wunderbar roten Fensterrahmen in einer schön strukturierten Wand. Na ja, den Schnee kann man sehen, das Fenster auch … das mit der Farbe natürlich nicht. Aber egal, die Strukturen sind ja glücklicherweise noch zu sehen.

02 | 12 - Schattengitter

Heute hatten wir geniales Winterwetter - aber so richtig. Natürlich liegt immer noch der Schnee der Woche, aber darüber - ein strahlend blauer Himmel. Wir sind also raus an die Elbe, diesmal wieder nach Abbenfleth und Grauerort. Und schön war’s. Der Wind war nicht so stürmisch wie noch in den Tagen zuvor und war gut auszuhalten. Die Spuren des starken Ostwinds konnte man aber sehen, der Strand war voller Eisschollen. Ich habe einiges an Fotos gemacht, aber gegen Abend kommt die Sonne halt aus Westen und das ist dann nicht so spannend wie bei Gegenlicht. Ein paar Bäume habe ich nett gefunden, so mit Borke, Schnee und Sand - aber die gibt es im Beifang. Gefesselt hat mich mal wieder der alte Anleger bei Grauerort. Mit den Füßen in den Eisschollen, mit supertollem weichen Licht der tiefstehenden Sonne gibt ein schönes Schattenbild auf dem Betonsockel. Und tatsächlich habe ich den noch nicht in der Sammlung - aber nun!

12 | 15 - Wellenspannung

Bei einem Besuch im Stader Hafen bleiben eigentlich immer Motive hängen, dafür ist dort einfach zu viel los - optisch - zumindest momentan. Es ist nicht die beste Jahreszeit um mit einem Boot dort festzumachen, aber wer weiß das schon als Nicht-Boot-Fahrer. Allerdings haben die Kanzel vom Hafenmeister und das Technikgebäude einen verlassenen Eindruck gemacht. Umso mehr Zeit bleibt sich mal mit den vielen Details dort zu beschäftigen. So auch mit dieser Verstrebung der Gebäudekonstruktion. Na gut, die haben nicht wirklich im Quadrat gebaut, aber das stört mich nicht weiter. Und am Wellblech kann ich sowieso nicht vorbeigehen ohne nach einem Motiv zu schauen. Also ist es diesmal wieder ein kontrastreiches Detail geworden und keine Landschaft oder Nachtaufnahme. Schön.

12 | 08 - Die Mauer

Wenn man Kaffee mag - wenn man Espresso mag - wenn man richtigen Espresso mag, dann kann es sein, dass man in Hamburg Peute kennt. Nun gut, es gibt eine Vielzahl von Alternativen sich das nötige Gerät zu beschaffen, aber in Peute gibt es einen guten Ort dafür. Heute musste ich mal wieder dorthin, mein Siebträger braucht DRINGENST ein wenig Fürsorge! Allerdings war ich gleich bei meiner Ankunft mal wieder fasziniert von diesem Ort - und das gar nicht des Kaffees wegen, sondern: Motive - Motive - Motive. Also bin ich nach der Abgabe meiner Maschine noch etwas geblieben und bin ein wenig rumgelaufen. Und dabei sind schon mal ganz nahe Eindrücke entstanden.

11 | 30 - Astwerkleuchten

Es ist spät geworden heute - mit einem engen Zeitplan. Da muss man auf dem Weg mitnehmen was sich so bietet. Auf dem Parkplatz vom Baumarkt sind mir die beleuchteten Bäume aufgefallen. Na ja, das ist glaube ich nicht wirklich die Absicht gewesen, aber wenn man links und recht der Beleuchtungen Bäume pflanzt, dann sind die halt beleuchtet. Punkt. Und das sah gar nicht mal so schlecht aus, mit den Farben der beleuchteten Äste vor dem dunkelblauen Himmel. Nun ja, diese Farben sind hier nicht so besonders gut zu erkennen, aber die hell/dunkel Kontraste der beleuchteten Äste und Zweige kommen bei diesem Licht viel besser zur Geltung als bei jedem anderen Licht im Laufe des Tages. Und damit - Foto des Tages für heute.

11 | 20 - Patchwork

Hatte der Bauherr wohl zu wenig Steine um die Scheune komplett aus Stein fertig zu stellen? Keine Ahnung - aber es wird einen Grund haben, so ordentlich wie die Scheune hier an der Straße steht. Die tief stehende Sonne erzeugt ein Schattenspiel und ergänzt wunderbar die über das Dach herausragenden Äste und Zweige. Das ist das Interessante im bäuerlich geprägten Umfeld zu leben, das stehen nicht nur Reihenhäuser nebeneinander oder Wohnblöcke stapeln sich. Da bietet ein ein Spaziergang am Ende des Tageslichtes noch so manches Sehenswerte. Und das, obwohl man schon ´zig mal daran vorbeigekommen ist.

11 | 19 - Sichtschutz

Zwei wesentliche Faktoren in der Fotografie sind, dass durch den dargestellten Ausschnitt die Realität oft einfach ausgeblendet wird, zumindest die Realität ausserhalb des Ausschnitts. Ein anderer Faktor ist, dass die Realität auf zwei Dimensionen zusammen geklatscht wird - ohne zusätzlich Informationen kann der Betrachter keine Entfernungen oder Größen in der Aufnahme bestimmen. Nun - beides spielt in dieser Aufnahme eine Rolle. Was soll diese Bretterwand - soll das kleine einsame Pflänzchen geschützt werden? Warum, es scheint ja eher nicht Teil eines wundervollen Gartens zu sein! Ist die Wandverkleidung des Gebäudes dort so merkwürdig dreigeteilt? Auch das kann der Betrachter nicht erkennen. Nun gut - es sei nur so viel gesagt, das es sowohl auf dieser Seite als auch der anderen Seite „wunderbare“ Dinge gibt - der Rest bleibt ein „Geheimnis“!

11 | 16 - Lückenfüller

So langsam wird es Zeit für Kunstlichtfotos. Nützt ja nichts, die Tage werden kürzer und die Zeit zwischen Feierabend und Dämmerung wird immer knapper. Und bei grauem Nieselwetter ist sowieso nichts zu machen. Also geht die Suche nach den „Lichtblicken“ los. So einer ist mir heute auf dem Weg zum Einkaufen begegnet. Das erste Lob gehört dem Architekten, diese Foto-freundlichen bodentiefen Fenster in die graue Betonwand zu bauen. Aber die Dekoration macht das dann zum wunderbaren Motiv. Keine Ahnung ob das noch ein Weihnachtsbaum werden soll, aber so schlicht gefällt er mir sogar besser. Und selbst wenn die Farben fehlen, kann man glaube ich das wunderbar warme Licht aus den Fenstern erkennen. Also, ich war zufrieden. Und „Lückenfüller“ ist eigentlich eine Frechheit … aber - was soll’s, ist halt einer.

10 | 27 - Oberflächen

So ziemlich jeden Tag komme ich an dem Möbelmarkt vorbei der seit einiger Zeit eines seiner Häuser neu gestaltet. Und diese Welloberflächen reizen mich schon immer. Mittlerweile sind sie schwarz lackiert, noch besser. Die neuste Veränderung sind diese dunkelbraun lasierten Holzflächen zur Aufnahme von Werbemitteln. Schon immer habe ich einen Winkel gesucht der das Ganze besonders attraktiv darstellt. Nun - heute Abend musste ich mich beeilen, das war doch tatsächlich eine Firma dabei, auf den Holzflächen zusätzliche Rahmen zu montieren - was für ein Quatsch, so sieht das doch gut genug aus! Also ran und Aufnahmen gemacht. Am Ende habe ich mich für diese Darstellung entschieden. Gut - Fallrohre werden überbewertet, aber vielleicht ist diese Störung der Harmonie ja gerade richtig. Eine alternative Ansicht gibt es im Beifang.

10 | 18 - Zwillinge

Wieder mal eine Fahrradrunde, und auch wieder einmal durch Ottenbeck. Die Betriebe und Hallen dort sind ein Fundus für Formen und Strukturen, da kann man sich kaum sattsehen. Auch heute wieder hat das trübe Wetter für weiche Schatten gesorgt, was trotzdem für klare aber nicht überzeichnete Linien und Flächen sorgte. Immer wieder zieht mich unter Anderem die Unigebäude im Umfeld der Flugzeugwerft an, mit den technischen Oberflächen und vor allem den gelben Türen. „Gelbe Türen“ sind bei schwarzweiß Aufnahmen natürlich Quatsch, deshalb spielen hier die Formen und die Spannungen zwischen ihnen eine größere Rolle.

10 | 05 - Sitzstrukturen

Heute war nicht an eine entspannte Motivsuche auf dem Weg nach Hause zu denken. Leider hatte ich vergessen den Akku über den Tag aufzuladen, so dass mir nur noch wenige Prozente übrig blieben - und die wollten mit Bedacht eingesetzt werden, zum Beispiel für die vielen „Höhenmeter“ vom Elbeniveau auf die Geest hinauf. Und das hat mit viel Eigenleistung so gerade eben gepasst. Da habe ich mir Umwege verkniffen. Aber im Garten bieten sich ja auch viele Formen und Strukturen an die man fotografisch suchen kann. Hier ein Teil unseres Sitzplatzes unter’m Kirschbaum.

09 | 26 - Rammschutz

Ein Tag geprägt durch einige Einkäufe und Regen am Nachmittag. Die schwarzgelben Rammschutz Einrichtungen auf dem Parkplatz unseres Möbelhauses ergeben dann doch ein Motiv mal so nebenbei. Auf jeden Fall habe ich (mal wieder) gelernt, das es Motive gibt für die das Timing stimmen muss. An einem normalen Werktag sind Parkplätze vor Möbelhäusern und Einkaufszentren eben nicht leer - da sollte man eher an einem Sonn- oder Feiertag nach Motiven suchen - falls nicht geparkte Autos das Motiv sein sollen …

09 | 23 - Eisenpfad

Am Abend ging es noch einmal los in Richtung Hohenwedel, also auch über den Bahnübergang am Brunnenweg. Obwohl die Fahrzeiten der wenigen Züge bekannt sind aus der beschränkte Bahnübergang gut organisiert ist, ist es ein komisches Gefühl dort längere Zeit zu verbringen und auch tief runter an die Gleise zu gehen. Hier haben mich die unterschiedlichen Strukturen interessiert, einmal die hellen und auf der anderen Seite dunklen Schwellen der Geleisanlage, dazu das Schotterbett und die Betonanlage der Überführung selber. Hinzu kommt noch das Schattenspiel an den Bäumen entlang der Bahnstrecke.


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