01 | 14 - Zeitgeist oder die moderne Hecke

Es gibt ein Thema das mich momentan beschäftigt, und das ist die zunehmende Plastifizierung unserer Vorgärten. Als wir von 20+ Jahren unser Haus bezogen haben, gab es einen Trend vor dem „gewarnt“ wurde. Und das waren die Lebensbaumhecken mit denen sich immer mehr und mehr Hausbesitzer umgeben haben um sich vor den Blicken von der Straße aus zu schützen. Nun beobachte ich seit einiger Zeit, dass an immer mehr Grundstückgrenzen eine andere Form des Sichtschutzes „aus dem Boden wächst“ - in Form dieser 2 m hohen Stahlgitterzäune die dann auch noch mit Plastikstreifen als Sichtschutz gefüllt werden. Dafür verschwinden sogar die Lebensbaumhecken. Es mag Gründe geben das zu tun - auch jenseits des Sichtschutzes, weniger Pflege - kein zurückschneiden - keine eingegangene Heckenpflanzen - weniger Platzbedarf … da kann und will ich kein Urteil über die Grundstücksbesitzer sprechen. Aber schön finde ich das nicht!! Selbst wenn mich die regelmässigen Formen im richtigen Licht durchaus interessieren (fotografisch). Das gleiche Grundstück habe ich mit grüner Hecke fotografiert, und das ist erst zwei Monate her!

01 | 09 - Baukasten

Heute Mittag war ich schon wieder in Stade unterwegs, auch wieder bei grauem Wetter, aber wenn der Himmel nicht mit im Bild sein muß oder soll, ist das ja sogar manchmal ganz förderlich. Da ist halt die supergroße Softbox im Einsatz. Ich hatte eine Stunde Zeit und bin ein wenig um den Burggraben „foto-gewalked“. Stade ist ja bekannt für die schöne Altstadt mit tollen Häusern - teilweise sehr alt und in der Hauptsache bestehend aus gut gepflegten Fachwerkhäuser oder eben stolzen Stadthäusern und Villen - bekannt. Nun gut, gerade in der Fussgängerzone sind an den Geschäftshäusern manchen Fassaden etwas „glattgebügelt“ worden, aber das hält sich in Grenzen. Richtige Bausünden in diesem Umfeld sind eher selten. Die Fronten dieses Gebäudes hier passen überhaupt nicht ins Bild. Weit entfernt von den historischen Gebäudeansichten - aber genauso weit entfernt von den genannten Bausünden. Trotzdem steht es innerhalb der Innenstadtgrenze Burggraben. Toll finde ich es schon lange, nur habe ich mir noch nie Zeit dafür genommen. Hier mal eine stark eingegrenzte Ansicht auf die Straßenfront.

12 | 26 - Buxtehude feiert

Heute war es sehr entspannt - Kochen erst am späten Nachmittag, sonstige Dinge erledigt, also Zeit für einen kleinen Ausflug. Ich war schon lange nicht mehr in Buxtehude, also mal sehen wie die dort das „Feiern ohne“ umgesetzt haben. Natürlich war nicht allzuviel los in der Stadt, ein paar einzelne Spaziergänger waren unterwegs - da war Abstand kein Problem. Einige Motive habe ich gefunden, aber am besten haben mir die bemützten Lampen am Fleet gefallen. Es ist nicht einfach sie ins Bild zu setzen, sie schweben so halt über den Dingen. Und das auffällige Rot kommt hier auch nicht wirklich deutlich durch, aber mir gefällt das Zusammenspiel zum Haus dahinter. Und wer die Mütze nicht findet, hat halt Pech gehabt.

12 | 14 - Altstadtecke

Nach dem Feierabend im HomeOffice musste ich dann nochmal in die Stadt um schnell bestellte Bücher aus meiner Lieblingsbuchhandlung abzuholen. Das hat auch gut geklappt, noch sind die Leute in Stade noch nicht im „Last Minute“ Modus. Aber dunkel war es schon, da muss man schauen um ein interessantes Motiv zu finden. An dieser Ecke Hausecke am Johanniskloster bin ich hängen geblieben, die Beleuchtungssituation fand ich ganz interessant. Wenn es wunder - nein so hell leuchten die Stader Lampen in der Altstadt wirklich nicht - hinter wartete etwas erhöht ein Fahrer im Auto auf seinen Mitfahrer - mit laufendem Motor und natürlich voller Beleuchtung. Obwohl - so richtig böse bin ich ihm deswegen nicht. Mein Schlagschatten geht ausreichend unter … na ja, genau genommen schon. Also - ich korrigieren - Altstadteckenselfie … ;)

12 | 12 - Fachwerkspiegel

Samstag Vormittag ist die Zeit um in der Stadt die Besorgungen in der Stadt zu erledigen, z.B. auf den Markt zu gehen und beim Metzger den Bedarf für das Wochenende und die kommende Woche einzukaufen. Das führt in der momentanen Situation zu Wartezeiten - und da braucht ja nur eine von uns Schlange stehen … Die Zeit nutze ich gerne um ein wenig durch die Straßen und Gassen um den Fischmarkt zu bummeln. Gerade bei diesem grauen Wetter gibt da manchmal nette Blicke. Dieser große „Spiegel“ ist mir vorher noch nie so bewusst geworden, aber er funktioniert ganz gut.

11 | 20 - Patchwork

Hatte der Bauherr wohl zu wenig Steine um die Scheune komplett aus Stein fertig zu stellen? Keine Ahnung - aber es wird einen Grund haben, so ordentlich wie die Scheune hier an der Straße steht. Die tief stehende Sonne erzeugt ein Schattenspiel und ergänzt wunderbar die über das Dach herausragenden Äste und Zweige. Das ist das Interessante im bäuerlich geprägten Umfeld zu leben, das stehen nicht nur Reihenhäuser nebeneinander oder Wohnblöcke stapeln sich. Da bietet ein ein Spaziergang am Ende des Tageslichtes noch so manches Sehenswerte. Und das, obwohl man schon ´zig mal daran vorbeigekommen ist.

11 | 18 - Feuer-Bereitschaft

„Zweckbauten“ klingt ja irgendwie nüchtern - langweilig. Und was ist mehr Zweckbau als ein Feuerwehrgebäude. Nein, ich meine nicht die berühmten Feuerwachen die wir alle von Fotos kennen, z.B. in New York City. Sondern die, die hier bei uns gerade gebaut werden - als Ersatz für alte und nicht mehr ausreichende oder zusätzliche bei Erweiterung des Stadtgebietes. Und die müssen doppelt zweckmäßig sein, ihren Job machen (so wie die Leute die darin arbeiten) und keine überflüssigen Kosten erzeugen. Trotzdem oder gerade deshalb gefällt mir der Neubau im Stader Süden gut, ja definitiv zweckmässig - aber mit interessanten klaren Formen, geometrischen Mustern. Und dann noch - wenn man hinschaut, wunderbar symmetrisch. Leider umgeben von einem geschlossenen Zaun (heute). Trotzdem ein Foto wert, die Wagen dahinter warten auf den Einsatz. In der Hoffnung, dass die düsteren Wolken nichts bedeuten …

11 | 05 - Fluchtlinien

„Der neue Pferdemarkt“ ist eine künstliche Ortsbenennung die man uns zu vermitteln versucht - ich glaube ohne Erfolg. Aber wie soll man dieses mini Einkaufszentrum auch benennen, es hat ja noch nicht mal ein Passage sondern gerade mal ein paar überdachte Gänge, Supermarkt und ein paar Läden die genauso in jeder anderen Stadt zu finden sind. Gelungen finde ich die Anbindung an das nebenan liegende Parkhaus. Von einem Parkdeck kann man ohne weitere Treppe direkt zum Wochenmarkt bzw. in die Fußgängerzone gehen. Ideal um am Samstag Morgen schnell die nötigen Einkäufe zu erledigen und binnen einer Stunde wieder raus zu sein. Das wird dann auch mit kostenlosem Parken belohnt! Ein weiteres Plus sind die vielen Winkel und Kanten die man hier finden kann. An etlichen Orten treffen unterschiedliche Baumaterialien aufeinander. Mit Mut zu besonderen Perspektiven kann so manches sehenswerte Foto entstehen.

11 | 03 - Lämmerblick

Heute hatte ich nach Feierabend noch in der Stadt zu tun und was liegt da näher, als die Kamera mitzunehmen. Es war schon später und das Licht verschwand schon hinter den Hausdächern, gar nicht so einfach da noch etwas spannendes Licht einzufangen. Beim Weg durch die Altstadt gibt es so ein paar Orte an die ich immer wieder gelange - und je nach Stimmung festhalte. Die Lämmertwiete fasziniert mich dabei immer wieder, und oft habe ich sie schon fotografiert. Heut mal ein wenig anders, ich fand den Gegensatz spannend - verputzt gegen Backstein, einander zugeneigt und ein wenig Licht ist dazwischen auch noch zu sehen - egal wie eng es wird!

10 | 31 - Rathausspiegel

Samstag Vormittag zur besten Einkaufet - und die Stader Fussgängerzone ist nahezu leer. Wie kann das sein - nein nicht Corona sondern - Reformationstag. Ein Feiertag auf einem Samstag ist ja so etwas von überflüssig!! Einen Vorteil allerdings hat der Fotograf in der Stadt, an einem normalen Samstag wäre um diese Zeit diese Aufnahme nicht möglich gewesen. Da sind viel zu viele Menschen in der Stadt unterwegs. So ergab sich die Chance das alte Stader Rathaus in einer Pfütze Regenwasser zu erwischen - das zumindest war sehr schön heute Vormittag. Gelegenheiten für Pfützen gab es auch genug.

10 | 29 - Flugbetrieb

Stade hat ja bekanntlich zwei Flugplätze. Der eine ist „nur“ der bekannte Segelflugplatz auf dem Segel- und Motorflieger ihr Hobby ausleben und ausfliegen. Daneben gibt es noch den „Airport Stade-Wiepenkathen“ an dem man auch abfliegen kann. Merkwürdigerweise kommen dort keine Flieger an, zumindest gibt es neben der „Abflug“ Ausschilderung keine für „Ankunft“. Nun gut, dass muss man noch ergründen. Auf jeden Fall herrscht in den Abendstunden reger Flugbetrieb - offensichtlich ohne Reisebeschränkungen irgendeiner Art. Wie schön für die Piloten und Flugbegleiter! :D

10 | 27 - Oberflächen

So ziemlich jeden Tag komme ich an dem Möbelmarkt vorbei der seit einiger Zeit eines seiner Häuser neu gestaltet. Und diese Welloberflächen reizen mich schon immer. Mittlerweile sind sie schwarz lackiert, noch besser. Die neuste Veränderung sind diese dunkelbraun lasierten Holzflächen zur Aufnahme von Werbemitteln. Schon immer habe ich einen Winkel gesucht der das Ganze besonders attraktiv darstellt. Nun - heute Abend musste ich mich beeilen, das war doch tatsächlich eine Firma dabei, auf den Holzflächen zusätzliche Rahmen zu montieren - was für ein Quatsch, so sieht das doch gut genug aus! Also ran und Aufnahmen gemacht. Am Ende habe ich mich für diese Darstellung entschieden. Gut - Fallrohre werden überbewertet, aber vielleicht ist diese Störung der Harmonie ja gerade richtig. Eine alternative Ansicht gibt es im Beifang.

10 | 25 - Fenstertetris

Heute waren wir auf einem Fotowalk in Harburg. Rund um den Hafen sollte es gehen. Die Graufilter für Wolkenfotos sind in der Tasche geblieben, dass hätte keinen Unterschied gemacht, die Wolkendecke hatte nur leichte Unterschiede zwischen Grautönen. Also haben wir uns intensiv mit den Gebäuden dort beschäftigt. Die Vielfalt dort ist schon erstaunlich - Vorgaben für die Form und Gestaltung hat es anscheinend keine gegeben. Super für Fotografen. Hier eine Aufnahme vom HIP (Hamburg Innovation Port), die klar strukturierte Fläche vor einheitlichem Grau (!) hat es mir dann angetan. Den Rest des Fotowalks gibt es dann zur gegebenen Zeit an anderer Stelle. Was man nicht sieht ist der Regen - glücklicherweise, denn es ist nicht einfach nach oben zu fotografieren - ohne Unterwasseraufnahme.

10 | 25 - Fenstertetris

Heute waren wir auf einem Fotowalk in Harburg. Rund um den Hafen sollte es gehen. Die Graufilter für Wolkenfotos sind in der Tasche geblieben, dass hätte keinen Unterschied gemacht, die Wolkendecke hatte nur leichte Unterschiede zwischen Grautönen. Also haben wir uns intensiv mit den Gebäuden dort beschäftigt. Die Vielfalt dort ist schon erstaunlich - Vorgaben für die Form und Gestaltung hat es anscheinend keine gegeben. Super für Fotografen. Hier eine Aufnahme vom HIP (Hamburg Innovation Port), die klar strukturierte Fläche vor einheitlichem Grau (!) hat es mir dann angetan. Den Rest des Fotowalks gibt es dann zur gegebenen Zeit an anderer Stelle. Was man nicht sieht ist der Regen - glücklicherweise, denn es ist nicht einfach nach oben zu fotografieren - ohne Unterwasseraufnahme.

10 | 22 - Baumgeometrie

Wow - wer hätte das gedacht, dass es heute nochmal diesen sonnigen Herbsttag gibt. Zumindest bis in die Mitte des Nachmittags hinein hatten wir ein tolles Wetter und ich konnte mein Rad-Fototour sogar mit kurzen Ärmeln machen. Am Ende wurde es zwar doch noch nass, aber da hatte ich schon tolle Aufnahmen im Kasten. Es war keine leichte Entscheidung für das Tagesfoto. Am Ende hat mich hier einmal die Kombination Baum zur strengen Geometrie des Hauses dahinter fasziniert und dazu noch das Licht im Kontrast zu den dunklen Fenster Strukturen. Selbst hier in der Schwarzweiß Ausarbeitung überzeugt mich das Motiv. Und irgendwann wird auch noch die Farbvariante zu finden sein - auch der Knaller!

Glatteis

Glatteis

Bürgerturm

10 | 17 - Bürgerhausturm

Für unseren Schwarzweiß Workshop haben wir heute einen Fotowalk um das Bürgerhaus in Oldendorf gemacht. Spannend war das. Wir hatten ein tolles Licht - klar das knallte kurz vor Mittag ziemlich und hat starke Kontraste gebracht, aber wenn man sich darauf einlässt und mit ihnen spielt ergeben sich interessante Perspektiven. Es geht ja nicht um einen Hochglanzprospekt sondern um die Nutzung der Möglichkeiten die die Schwarzweiß Fotografie bietet. Und mich hat in diesem Fall besonders diese Aufnahme der Dachkante im harten Streif/Gegenlicht fasziniert. Und auch im Norden haben wir manchmal diese Wattewölckchen!

Straßenseite


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